Gute Fette – schlechte Fette
Dass Nüsse sehr viel Fett enthalten, dürfte kein Geheimnis sein. Jedoch enthalten die meisten Nüsse einen sehr hohen Anteil der einfach ungesättigten Fettsäuren. Diese Öle bestehen hauptsächlich aus den essenziellen Linolen- und Linolsäuren. Diese beiden Fette sind für uns lebensnotwendig, da unser Körper sie nicht selbst herstellen kann. Die Walnuss enthält sogar sehr viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die vorwiegend das Herz und die Arterien schützen, sowie den LDL- Cholesterinwert senken.
Der Fettgehalt von Nüssen liegt zwischen 50%- 75%. Am wenigsten Fett enthalten die Maroni mit mageren 2% und die Kokosnuss mit 35%. Para-, Wal-, Hasel- und Macadamianüsse sind die fetten Spitzenreiter. Mittlere Fettmengen enthalten Pinienkerne, Erdnüsse und Mandeln. Auch wenn es sich, außer dem Kokosfett (gesättigte Fettsäuren), um gesunde Fette handelt- Fett bleibt leider Fett. 100 Gramm Walnüsse kommen auf ganze 663 kcal, davon alleine 62,5% Fett.
Darum sollte man sie nicht ohne Einschränkungen knabbern. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt daher eine tägliche Höchstmenge von 25 Gramm, was in etwa einer Hand voll Nüsse entspricht. In Studien zu der herzschützenden Wirkung der Nussöle ist allerdings oft die Rede von 40 Gramm und mehr pro Tag.